Pressemitteilung

Pörner Gruppe erhält Staatspreis für Consulting 2005

Das von der Pörner Ingenieurgesellschaft entwickelte System BituBag eröffnet erstmals die Möglichkeit, Bitumen in großen Mengen auf konventionellen Schiffen, Eisenbahnwaggons oder Lkw ohne aufwändige Spezialausrüstung zu transportieren und auch zu lagern und verringert gegenüber der Verwendung von Metallfässern die Verpackungskosten um bis zu 70 Prozent.

Bitumen konnte bisher nur auf zwei Arten transportiert werden: In flüssiger Form, was eine permanente Beheizung erfordert und daher wirtschaftlich nur für den Transport großer Mengen in Frage kommt, oder abgekühlt in Metallfässern, was vor allem in Zeiten steigender Rohstoffpreise hohe Verpackungskosten bedeutet.

Denn Metallfässer sind in der Herstellung sehr aufwändig, vom Material her sehr anspruchsvoll, im leeren Zustand schlecht transportfähig und werden nach Gebrauch zu verunreinigtem Schrott, der ein Entsorgungsproblem darstellt. Insbesondere für Entwicklungsländer war daher bisher Bitumen für den Straßenbau nahezu unerschwinglich.

Zentrales Element des Systems BituBag ist ein Sack aus Polypropylen. Die Säcke sind auch im Leerzustand leicht transportierbarund außerdem so simpel konstruiert, dass sie auch in Entwicklungsländern preisgünstig herstellbar sind. Für die Befüllung hat Pörner eine eigene, patentierte Kühlungstechnologie entwickelt.

Die Jury ist überzeugt, dass diese österreichische Entwicklung den Weltmarkt für Bitumen verändern wird und insbesondere für Schwellen- und Entwicklungsländer den Zugang zu günstigen Straßenbaumaterialien spürbar erleichtern wird. Sie hat sich daher entschlossen, der Pörner Ingenieurgesellschaft den Staatspreis zuzuerkennen.

Ansprechpartnerin

Mag. Lydia Brandtner

Leiterin Marketing
Pörner Gruppe
Tel.: +43 5 05899-718